Mansarde - Virgil Diaconu

Sie versteckte sich vor der Welt der Großstadt,
auf der Mansarde voller Bücher.
Ich stürmte eines Morgens
in ihrer Stille und ihr Versteck.
Ich stürmte mit all meine Waffen.

Ich ahnte nicht, dass sie schon auf mich wartet
hinter dem blauen Hemd
und mit kaum erwachten Brüsten.

Sie ist genauso wie sie es gesagt hat:
eine Träne aufgehalten aus dem Fall!

Ihr Haar hat ist Kupferfarbig.
Ihr Blick schleicht auf dem Boden.

Doch ich tat ihr Kirchen auf die Ohren!
Und letztendlich tanzen sah ich sie
auf dem offenen Feld meiner Wunder.

Letztendlich warf sie sich
von hinter dem Fächer auf mich.
In diesem Moment mischte ich mich mit ihren Händen,
mit den Kirschen und mit den Kindheitsängsten.

Meine Hände brennen auf die nackten Schultern,
die Mansarde kann jederzeit in Brand geraten...

- Alle Farben lieben dich schon, sagte ich ihr,
wissend, dass ich von nun an alle Kämpfe verliere.
Und wie ich im Lärm der Straße vom Himmel herab-stieg,
schien mir den blauen Schmetterling des Abends sehen
der eben über die Stadt seine Flügel ausbreitete.

Doch sie ist eine Träne, sagte ich mir,
eine Träne die für mich aufgehört hat zu fallen...

Added by: Ioana D

Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
Language: German


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