SCHLAFLOSIGKEIT - Lucian Blaga

Von der Schwere des zu langen Tanzes
ist jetzt auch mein Augenlid schwer.
Der schwarze Überfluss des Traums
möchte mir gerne dienen.

Du, weiße Schönheit, ohne Untergang,
du verwüstender Wunder,
der Gedanke – bei dir – der Übernachtender -
wie wach hat mich gehalten! -

Bis zu der Stunde ohne eine
Schlacht zu beginnen. Siehe, jetzt
spielerisch die Leidenschaften sich
löschen, von der Welt fällt eine Straße.

Ich, der einzige, wie spät es ist!
Diener und Herrscher
der Schlaflosigkeit - ich gehe in meinem
langen Schlaf hinter dir her.

Added by: Ioana D

Translator: Christian W. Schenk
Language: German


see more poems written by: Lucian Blaga



Share: