DAS PURPURGEDICHT - Mihai Ursachi

- Fragmente -

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VI. Das Spiel

Schatz, lass uns spielen
Ildiko und Attila.
Dies ist mein Pelz Zelt
wo ich dich mit Gewalt brachte.

Aber das Spiel ist nicht wahr,
wir sehen Phantasmen wie
die verrückte, war einst Kaiser...
Diese Bräute sind keine Hunnen.

Liebling, wieso wohl?
Dieser Fluss ist so rot?
Und wie heißt er?
Geliebte, das ist die Donau.

Geliebter, etwa meine Brüder
schlafen friedlich im roten Wasser?
Und etwa ist mein Vater mit ihnen?
Geliebte, komm mir näher.

Geliebte, alles ist vorbei, soll ich
dir einen Traum von vielen erzählen:
aber zuerst lass mich dich küssen,
denn alle Türen sind verschlossen.

Es war, als wären wir einmal
im Grün des Nordens Kinder gewesen
und unsere Nanny hat uns vorgelesen
aus Marcel Baryons Buch.

Dass wir ein seltsames Spiel spielten,
ein Spiel mit Flammen und Blut;
Geliebter, gib mir jetzt bitte
dein Dolch, etwas umfasst mich.

Lass uns ein schönes Spiel spielen,
die man in den Geschichten schrieben wird
...Über die Puszta der dicke Staub,
und lange jammern die Kraniche.

Added by: Christian1951

Translator: Christian W. Schenk
Language: German


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