Das Haus - Mihai Ursachi

Erinnerst du dich noch an unser Haus,
Einsam, heulen Nüsse und Kastanien
Versteckend
Die makellosen Mauern...
Und zur weißen Treppe
Waren zwei trübe Tannenreihen.

Hohe und schlanke Gebäude,
Ein Schaumtempel,
Oder Kloster...
Seltsame Zeichen schmückten
Den ionischen Giebel
Auf der eine unerwartete Inschrift
Er hätte es geschafft...

Unter den hohen vergitterten Fenstern
Im Schatten wuchs ein Gänseblümchen - die
Tränenblume mit
Denen von drin...
Oh, unser Traumhaus,
Ich kann es von innen nicht,
Von außen verstand ich es nicht...
Dieses Haus gebaut an einem Ort von
Nirgendwo, unter Nüssen und Kastanien,
Dieses himmlische Haus, vollkommen,
Nicht existent...
Im tiefen Nebel, Schmerz und Angst,
Und wie viel Liebe und wie viel Liebe...
Erinnerst du dich noch?

Added by: Ioana D

Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
Language: German


see more poems written by: Mihai Ursachi



Share: