Der Mann - Magda Isanos

Den Raum und das ganze Herz erfüllend,
der Mann kam von draußen, aus der Matsch;
Seine laute Stimme erschreckte glühend.
Fluchte und warf ab den ganzen Klumpatsch.

Er schien als wäre es eine dichte Eiche,
dachte insgeheim, aber es war sehr gern
Bei uns, lachen wütend dann mit eine weiche
Stimme, ließ ihn nicht weg, er war mein Stern.

„Du bist so dünn und scharf wie eine Rute“,
Sagte mir manchmal voller Güte
„bist voller Dornen doch wie eine Blume;
Fürchte die Hand, denn du bist meine Blüte...“

Die Kraft des stillen Frühlings wächst mi Lust,
von seinen bloßen Armen und seiner Brust...

Herr, mach mich zu Delilah, schlau, wie all die Braven,
wenn er die Stirne runzelt, wenn mich blickt
um sein Geheimnis rauszufinden und versklaven
in meinem Traum so irdisch und mich knickt.

Added by: Christian1951

Translator: Christian W. Schenk
Language: German


see more poems written by: Magda Isanos



Share: