Klang - Ion Barbu

Geteilte Klage laut, bald leiser spielen sie,
der Dudelsack, die Flöte - am Wegrand, auf der Heide.
Jedoch der Stein, der Beter, die Erde nackt im Leide
und Wogen, leerem Himmel vermählte, sagen es - wie?

Es müsst ein Klang erschallen, umfassender und weit,
so wie das Seidenrauschen das salzgetränkte Meer,
im Garten ersten Ursprungs das Lob der Engelchöre,
wenn aus der Mannesrippe sich Evas Hauch befreit.

Added by: Christian1951

Translator: Christian W. Schenk
Language: German


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