SELTEN - George Bacovia

Allein, allein, alleine,
In einem Wirtshaus weit –
Der Wirt ist eingeschlafen,
Die Straßen öd und leer,
Allein, allein, alleine…
Es regnet, regnet, regnet,
Wetter sich zu betrinken –
Man hört nur noch die Öde,
Welche Schwermutslast!
Es regnet, regnet, regnet…
Und niemand, niemand, niemand,
So ist es – auch viel besser –
Und schon so lange Zeiten
Kein Mensch mehr von mir weiß, –
Und niemand, niemand, niemand…
Ich zittre, zittre, zittre,
Und jede Ironie
Wird nun euch bleiben –
Die Nacht, ist spät geworden,
Ich zittre, zittre, zittre...
Und ewig, ewig, ewig
Nie mehr von Jugendwirren
Lass ich mich noch beirren –
Über den Traum nur Reif,
Auf ewig, ewig, ewig…
Allein, allein, alleine,
Wetter sich zu betrinken –
O, hör doch wie es regnet,
Allein, allein, alleine....

Added by: Ioana D

Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
Language: German


see more poems written by: George Bacovia



Share: