LACUSTRINE - George Bacovia

Seit vielen Nächten höre ich es regnen,
Ich höre die Materie, die weint…
Ich bin alleine, die Gedanken fliegen
Zu den Pfahlbauten in dem See.

Es ist als ob auf feuchte Bretter schlafe,
Und wählen peitschen mich erbarmungslos-
Ich schrecke auf im Schlaf, es scheint mir ob
Den Steg vom Ufer nicht eingezogen habe.

Die Lehre der Geschichten dehnt sich aus,
Und ich befinde mich in diesen Zeiten...
Ich spüre wie von zu viel Regen
Die schweren Pfosten langsam gehen zugrunde.

Seit vielen Nichten höre ich es regnen,
Ich schrecke auf, ich warte ewig…
Und bin alleine, die Gedanken fliegen
Zu den Pfahlbauten in dem See.

Added by: Ioana D

Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
Language: German


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