Fakir - Emil Botta

Ich bin versteinert
beim Anblick des Kuckucks,
ein unnötiger Kuckuck
an unser Haus.
Was für ein armer Kuckuck,
Ich habe auch sein geschwächtes,
abgenutztes
Gesicht gesehen.
Ich der Jongleur,
ich mit den Clowns
versuche ihn zu verzaubern,
mir Wind, für Kuckuck-Wind,
ihn mit irgendetwas zu unterhalten
mit der Windpfeife.
Ich werfe ihm Kälte in den Augen,
aus Schierling Krügen
Ich gebe ihnen zu trinken,
Krüge voller Feuer halte ich ihm hin,
ich lege ihn auf ein Nagelbett,
ich mache aus Kuckuck ein Fakir,
schaufle Erde
auf ihn
und rauchende Sterne,
und wachsende Feuer...
ich mit den Clowns,
ich mit den Jongleuren.

Added by: Ioana D

Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
Language: German


see more poems written by: Emil Botta



Share: