Wach auf, Rumäne! - Andrei Mureşanu

"Die Nationalhymne Rumäniens"

Wach auf, Rumänen, aus deinem Todesschlaf,
In die dich die Barbaren Tyrannen herabstürzten!
Jetzt oder nie gestalte‘ du dein Schicksal,
Um deine argen Feinde sie anbeten werden!

Jetzt oder nie, der Welt Beweise zu geben
In diesen Händen fließt noch rumänisches Blut,
Und dass wir stolz den Namen in unserer Brust tragen
Sieghaft in Kämpfe, Trajans Name tragen mit Mut!

Hebe deine Stirn und lasse die Hymne hoch zu klingen,
Wie Hunderttausende wie Tannen im Berge stehen;
Sie warten eine Stimme wie Wölfe dann zu springen,
Alte und junge Leute, aus den Bergen und der Ebenen!

Schaut, große Schatten, Michael, Stefan, Corvinus,
Rumänische Heimat, eure Urenkel in Walle,
Mit Waffen in die Hände, mit eurem Feuer kommt es,
„Leben in Freiheit oder der Tod!“ rufen alle.

Euch hat Zerstört die bösen Eroberungen,
Der blinde Bruch in Milcov und der Karpaten Stein!
Doch wir, von der Freiheit bis in das Herz durchdrungen,
Geloben wir, die Hände zu vereinen, um Brüder zu sein!

Eine verwitwete Mutter von Michael dem Großen
Fordert heute von ihren Söhnen eine helfende Hand,
Und flucht mit jedem Tränen in den Augen bloßen,
Bei solcher Gefahr würde uns binden in ihrem Band!

Von Blitzen soll verschwinden, von Donner und Feuer,
Wer sich zurückzieht vom anmutsvollen Ort,
Wenn das Vaterland mit zartem Herzen ist euer
Wird uns verlangen, durch Schwert zu gehen und Feuer!

Der Säbel des Halbmonds kam nicht alles zu haben,
Derer tödliche Wunden wir heute noch sie spüren;
Jetzt ist das Feuer in den Brandstätten begraben,
Der Herr ist unser Zeuge, wir stoppen sie in Türen!

Der Despotismus mit seiner Blindheit uns nicht erreicht,
Dessen Joch wie Vieh seit Jahrhunderten wir tragen;
Jetzt wird sein Hochmut vor Gericht gestellt,
Unsere Sprache stehlen, mögen sich noch so plagen!

Rumänen aus vier winkeln des Landes, jetzt oder nie
Vereint euch in Gedanken, vereint euch in Gefühlen!
Ruft in die Welt, dass die Donau gestohlen wurde die
Durch Intrigen und Gewalt, listige Mittel durchwühlen!

Priester, mit einem Kreuz! Denn die Armee ist gläubig,
Ihr Spruch ist Freiheit und ihr heiligster Zweck.
Wir sterben lieber im Kampf, in voller Herrlichkeit,
Als wieder Sklaven in unsrem Land zu sein!

Added by: Ioana D

Translator: Christian W. Schenk
Language: German


see more poems written by: Andrei Mureşanu



Share: