Ein Abschied aus Braşov - Andrei Mureşanu

Oben auf dem Hügel, oder im Tal hinunter,
Vergeblich schaue ich seufzend,
Ich sehe keinen Weg zum Guten,
Ich spüre, dass das Schicksal hat einen Plan
Um mich in die eisigen Berge zu werfen
Ach, mein armseliges Leben!

Sonne, Mond, himmlische Sterne,
Euch rufe ich als Zeugen,
Erzähle ihr alle meine Fehler
Gelöscht von den Lebenden zu sein
Wenn ich was falsch gemacht habe
An den Feind, Freund oder Bruder!

Ihr knabenhaftes Pflanzen,
Unschuldige Lämmer,
Die unter meiner Aufsicht weiltet,
Sagt mal, ich gab euch zu kosten
Ein Gift aus einer grünen Knospe,
Eisengrass, was euch zu erlegen?

Bleibt gesund, mein Vaterland,
In deiner eigentümlichen Wiege,
Nicht in der Wüste, denn du hast Berge,
Dass dir die warmen Sonnenstrahlen
Erreichen deine Täler nicht so bald,
Die durch einsame Berge siedeln.

Bleibt, alte Burgen in der Nacht,
So oft ich euch gesucht,
Auf euren abgeflauten Ruinen,
Gott, ich habe noch viel mehr nachgedacht
Das so ein Schicksal
Wird für mich sein!

Schöner Sion, verführerische Tâmpa!
Als ich Aufstieg und sah die Stadt dort nieder
Wie eine lebende Ikone,
Ich sah das ganze Land wieder!
Wird wohl mich das arge Schicksal
Lassen, soll ich dich vor dem Tode noch beträten?

Alt, du schönes Tal!
Ich werde dir viel schulden,
Von du mich heimbegleiten wirst,
Ohne mich zu töten sollst!
Den die Feinde in der Lage sind
Mir keinen Ort zum Beisetzen geben!

Added by: Ioana D

Translator: Christian W. Schenk
Language: German


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