Der Verstand - Andrei Mureşanu

Ich verherrliche dich Wesen die ohne Anfang bist
Für alles, was mein Auge unter der Sonne sieht,
Für alles, was deine rechte Heilig getan hat,
Von Menschen und Tier bis zu jener Blume,
Was nur eine Minute vor sich hinvegetiert!

Aber was tut mich jetzt zu verehren dich?
Es ist der Geist, o Herr, der auf mich scheint,
Wie der Abendstern in der dunklen Nacht,
Und im Getöse der Welt begleitet mich sanft,
Seitdem ich das Licht blicke und bis ich werde sterben!

Sie leitet meine Schritte, um mich zu schützen kann
Von Löwen und Tigern, die Blut rotes vergießen,
Von Feuer und von Wasser die mich zerstören kann?
Sie klärt mich auf, um wissen, was zu tun ist
Mit Feindliche Fallen, wo sie auch immer sein.

Sie, ferner Nebel aus meinem Augen Pott,
Um meinen Glauben nicht umsonst zu verwechseln
Mit dem richtigen Glauben, an meinem Gott
Der es vorschlug ohne Wenn und Aber
Wie bei leiblichen Brüdern, sein eigener Sohn.

Jahrhunderten hat die Menschheit gebetet
Zur Sonne und zum Mond, zu den pompösen Sternen,
Bis der göttliche Lehrer kommt
Der durch den unvergänglichen Tod auch büßte
Er pflanzte den christlichen Geist in die Welt.

Vergeblich versuchen der Nächte Diener
Den Schatten statt des Lichts zu spenden,
Hass statt Friedens zwischen Söhnen und Brüdern
Ihre Worte keine Wurzeln schlagen
Sie nahen nicht aus Herzen, doch aus kaputten Hirnen.

Ich vergöttere dich du endloses Wesen
Für jenen Funken, den ich Gewissen nenne,
Der mich plagt immer, weil ich gesündigt habe,
Und erfreut mich mit Wohlwollen und Gabe,
Wenn ich den Unterdrückten gerecht geworden bin!

Added by: Ioana D

Translator: Christian W. Schenk
Language: German


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