Paul Gavriș - creaţii proprii
- Die Nacht ist kalt und leer
Die Nacht ist kalt und leer, | kein Stern will noch entfliehn,
Die Schatten stehn umher, | wo Nebel niederziehn.
Der Wind, er singt vom Tod, | vom Schmerz und kaltem Wahn,
Wo Leben einst gedroht, | herrscht Dunkel ohne Bann.
- Ode an den Ewigen Kreis
Die Sonne scheint und wärmt das Land,
Land erblüht durch Gottes Hand.
Hand berührt das klare Meer,
Meer erzählt von Zeiten her.
- Schwarzes Licht
Was ich bin, das zeig’ ich nicht.
Ein Schatten tanzt im Morgenlicht.
Was ich brauch’, das nehm’ ich mir.
Ein leiser Schmerz, ein wildes Tier.
- Diu naht ist kalt und lêr
Diu naht ist kalt unt lêr, | kein sternen lieht gesiht,
Diu winden klinent hêr | von tôt und dunkelen gêwiht.
Diu sêle weinet stille, | si sucht nach lîp und gît,
Diu êre tuot ir wille, | diu werlt in nebel blît.

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